Eigentlich steht am Anfang von CCA Angehrn, dem heutigen CC ALIGRO, eine Liebesgeschichte. Albert Angehrn, als Handelsreisender mit Kaffee und Tee unterwegs, lernte in St. Gallen die Wirtetochter Elise Hauser kennen und verliebte sich in sie. 1891 heirateten die beiden, Albert Angehrn übernahm die Wirtschaft ihres Vaters und den dazugehörenden Laden. 1893 fand die Gründung von «Angehrn Engros» statt. Das Geschäft florierte, bereits 1903 wurde ein erster Neubau in St. Gallen bezogen.

Ständiges Wachstum

Über die kommenden Jahrzehnte wuchs das Geschäft beständig, es wurde auf Selbstbedienung umgestellt, wovon die Kunden profitierten. Ein weiteres Standbein neben dem Laden war das Liefergeschäft, bei dem selbständige Transporteure in Eigenregie unter dem Namen Angehrn die Bestellungen auslieferten. Aber auch die Konkurrenz wurde grösser und stärker, es waren immer neue Ideen gefragt, um die Kundschaft zufriedenzustellen. In den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts begann dann St. Gallen mit der Planung des Autobahnanschlusses, von dem die Angehrn-Liegenschaften an der Langgasse betroffen waren.

Von St. Gallen nach Gossau

In der Folge entschlossen sich die Verantwortlichen, einen Standortwechsel vorzunehmen – und sie fanden in Gossau eine Parzelle mit Gleisanschluss, auf der der erste Cash+Carry der Schweiz erstellt und 1964 eröffnet wurde. Innert nur eines Jahrs stellten die geschäftsführenden Brüder Paul junior und Peter Angehrn das Unternehmen auch auf ein neues, reines Abholsystem um.

Acht neue Märkte

Nun folgte auch eine Phase starken Wachstums mit der Eröffnung weiterer Cash+Carry-Märkte: 1966 in Sargans, 1967 in Rapperswil, 1968 in Frauenfeld und 1971 in Spreitenbach. Elf Jahre später, 1982, nahm der Markt in Luzern den Betrieb auf, 1989 Bern,1998 Brüttisellen und 2008 Pratteln.

Externe Beteiligung

Im Herbst 2006 beteiligte sich die Migros mit 30 % am Familienunternehmen. Per 1. Juli 2012 wurde dieser Anteil auf 80 % erhöht, die restlichen 20 % blieben im Besitz der Familie Angehrn, die weiterhin operativ tätig und im Verwaltungsrat vertreten war. Seit 1. Juli 2013 war das Unternehmen ein Geschäftsbereich der Saviva AG, eines Tochterunternehmens der Migros, in dem deren Grosshandelsaktivitäten zusammengefasst sind.

Neu beim Familienunternehmen ALIGRO

Im Jahr 2017 wurde CCA Angehrn ein Teil des Schweizer Familienunternehmens Demaurex & Cie SA Aligro. In der Folge dieser Übernahme schied mit Martin Angehrn der letzte Vertreter der Angehrn-Familie aus dem Betrieb aus und im Oktober 2018, im 125. Jahr der Familiengeschichte, wurde CCA Angehrn in CC ALIGRO umbenannt. Heute umfasst das Schweizer Familienunternehmen Demaurex & Cie SA Aligro Märkte an 14 Standorten mit über 900 Mitarbeitenden in der ganzen Schweiz.


Kompetentes Kundenservice-Personal

CC ALIGRO legt seit jeher grossen Wert auf die Qualität der Beratung und der Dienstleistungen für seine Kunden. Deshalb kommen die meisten Mitarbeiter in den Verkaufsabteilungen aus der Gastronomie: Köche, Metzger oder Bäcker. Nicht zu vergessen sind das Personal am Empfang und die Kassierer, die bei jeder Gelegenheit, durch einen aufmerksamen und persönlichen Service, eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen.

Unsere Vision

  • Wir sind Ihr Abholmarkt für Gastronomiebedarf;
  • Wir sind ein kompetenter Ansprechpartner für Gastronomie- und Detailhandelsprofis sowie auch für Grossverbraucher;
  • Wir bieten die grösste Auswahl an Lebensmitteln, sehr wettbewerbsfähige Preise, absolute Frische und erstklassige Qualität;
  • Wir bereiten Ihnen ein angenehmes und bereicherndes Einkaufserlebnis.

Unsere Werte

  • Bei uns steht der Kunde im Mittelpunkt;
  • Wir handeln aufrichtig und halten unsere Verpflichtungen ein;
  • Wir haben grossen Respekt unseren Mitmenschen gegenüber;
  • Wir haben hohe Qualitätsansprüche und sind ständig auf der Suche nach Verbesserungen;
  • Wir arbeiten eng mit unseren Lieferanten zusammen;
  • Wir sind bestrebt, den Kunden mit innovativen Ideen positiv zu überraschen;
  • Wir arbeiten ständig daran, unnötige Kosten zu reduzieren: Umweltverschmutzung, Abfall, Lärmbelastung, Energieverbrauch und Unfallrisiken.